Fahrrad GPS Tracker – ein Kaufleitfaden

Diebstahlschutz für Fahrräder

Fahrraddiebstähle sind speziell in großen Städten, aber auch in kleinen Ortschaften ein wachsendes Problem. Im Ernstfall decken die wenigsten Versicherungen diesen Diebstahl ab und auch eine Anzeige bei der Polizei läuft meist ins Leere. Daher empfiehlt es sich selbst Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen und für den richtigen Diebstahlschutz durch Ortung des Rades zu sorgen.

 

Möglichkeiten der Ortung

 

Mit einem GPS Tracker lassen sich durch ein weltweites Navigationssatellitensystem Standorte ermitteln, beispielsweise von Autos oder auch Fahrrädern. Mit einer Toleranz von unter zehn Metern bietet dieses Ortungssystem eine außerordentliche Genauigkeit und kann die Suche beschleunigen.
Um den angebrachten Fahrrad Tracker orten zu können muss man sich mit diesem verbinden, das geschieht meist über eine App oder per SMS. Manche Geräte verfügen über eine integrierte SIM Karte und können so einfach angewählt werden um den aktuellen Standort abzurufen. Abhängig vom Modell kann der Standort regelmäßig aktualisiert werden, so ist der Aufenthaltsort immer einzusehen.

 

Lohnende Investition in den Diebstahlschutz

 

Besitzer von teuren E-Bikes und hochwertigen Fahrrädern schließen meist zusätzlich zum Kauf des Rades eine spezielle Versicherung ab, um im Schadensfall oder bei Diebstahl abgedeckt zu sein. Jedoch ersetzt diese einem nicht augenblicklich das Fahrrad, besonders ärgerlich, wenn man darauf angewiesen ist um den Alltag zu bestreiten. Ein Fahrrad Tracker kann eine sinnvolle Investition sein, um das Fortbewegungsmittel zu schützen und schnell wiederfinden zu können. Je nach Modell muss eine Investition von 50 bis 180 Euro eingeplant werden, abhängig von den gewünschten Funktionen und Ausstattungen.

 

Wichtige Kaufkriterien vor dem Kauf

 

Vor dem Kauf eines solchen Fahrrad Trackers sind Überlegungen anzustellen, da mittlerweile viele unterschiedliche Modelle auf dem Markt sind. Bei einem Modell ohne integrierte SIM Karte sind die Möglichkeiten beschränkt, die aktuelle Position wird lediglich auf dem internen Speicher gesichert und ist jederzeit abrufbar, somit ist auch eine Navigation während der Fahrt nicht möglich. Besonders Sportler rufen zwischenzeitlich ihre aktuelle Route ab, dies erlaubt dieses einfache Modell ebenfalls nicht.
Abhängig vom Modell gibt es Alarmfunktionen, wenn der Fahrrad Tracker vom Rad entfernt und bewegt wird.
Eine lange Akkulaufzeit ist ein wichtiges Kaufkriterum, ebenso sollte auf ausreichend Spritzwasserschutz geachtet werden, ein Modell das bei Regen Defekte aufweist ist für ein Mountainbike ungeeignet. Mit einer Geofencing-Funktion kann eine virtuelle Grenze um das Fahrrad gezogen werden, die es nicht verlassen darf, sonst reagiert die Alarmfunktion und man wird umgehend benachrichtigt.
Einige Modelle sind mit hilfreichen Zusatzfunktionen ausgestattet, hier sollte je nach persönlichem Bedarf ausgewählt werden. Eine integrierte Notfalltaste kann im Ernstfall eine abgespeicherte Nummer anwählen, ebenso kann per App eine Streckenverfolgung stattfinden, was auf längeren Radtouren ein zusätzliches Navigationssystem ersetzt.

 

Unauffällige Platzierung

 

Um den Fahrrad Tracker im Diebstahlfall nutzen zu können, ist eine unauffällige Platzierung die Grundvoraussetzung. Hochwertige Fahrräder verfügen oft schon über einen integrierten Tracker, wenn dieser nachgerüstet werden soll macht es Sinn ihn versteckt anzubringen. Je nach Größe kann er im Flaschenhalter, Rücklicht oder sogar im Lenker verstaut werden. Hier ist darauf zu achten, dass der Tracker leicht wieder auszubauen ist um ihn regelmäßig aufladen zu können. Im Falle eines Diebstahls sollte der Fahrrad Tracker nicht sofort zu entdecken sein, da der Dieb diesen sonst einfach entfernen könnte.

 

Fazit

 

Besonders hochwertige Fahrräder sind für Diebe attraktiv und sollten entsprechend mit einem Fahrrad Tracker geschützt werden, hier gilt es zu prüfen welche Funktionen und Ausstattungen gewünscht werden, um das passende Modell zu finden. Bei einer Neuanschaffung eines Fahrrades kann man sich vom Fachmann direkt vor Ort passend beraten und einweisen lassen, um das Zweirad nachhaltig vor Diebstahl zu schützen.

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